19.9.2017

Was für ein Kneipentheater!

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Das McTON-Ensemble bereitet mit dem neuen Theaterstück wieder vergnügliche Stunden.

Holzminden/Stahle (18.09.17). „Chic war es“, „sehr amüsant“, „auf hohem Niveau“, „wieder ein voller Erfolg“... Die Zuschauer des neuen Stücks „Kneipentheater“ des Theatervereins McTon unter der Regie von Jens Auberg waren begeistert von der Premiere und zollten der Leistung des Ensembles durch viel Applaus und begeisterte Kommentare Respekt und Anerkennung. Eingebettet in die tolle Atmosphäre der Scheune des Kultur-Fördervereins Stahle, konnte dieser Abend nicht besser gelingen, letztendlich mit einem sehr zufriedenen „Chef“ Jens Auberg. (cdö)

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Plötzlich Trubel in der Dorfgaststube
Kneipentheater 2017
14.2.2017
Täglicher Anzeiger Holzminden

McTON e.V. veranstaltet in der Kulturscheune Stahle ein „Kneipentheater“

 

 

 

Aufgrund der besonders heimeligen und „urigen“ Atmosphäre in der Kulturscheune Stahle, in welcher der Theaterverein McTON e.V. seit 2013 seine Bühnenheimat gefunden hat, hat sich Autor Jens Auberg entschlossen, ein besonderes Stück zu schreiben. Inspiriert auch von der herzlichen Bewirtung der Zuschauer durch die Mitglieder des Kulturfördervereins Stahle e.V. während der Aufführungen entstand so die Komödie „Kneipentheater“, die zum ersten Mal zeitweilig auch die gesamte Scheune als Spielfläche nutzt. Besonders ist auch, dass der Ort der Handlung tatsächlich Stahle ist und nicht wie sonst irgendwo in der Welt angesiedelt ist.

 

Und noch eine Besonderheit gibt es in diesem Jahr: Der Wunsch der McTON-Mitglieder, aktiv auf der Bühne mitzuwirken, hat zu der glücklichen Situation geführt, dass zwei Rollen sogar doppelt besetzt werden konnten, so dass es bei den 7 Aufführungen im September tatsächlich unterschiedliche Besetzungen geben wird.

 

Und so ist das eigentlich 11-köpfige Ensemble auf 13 Personen angewachsen. Bianca Auberg, Arne Basse, Isabell Bruns, Gabi Chmiel-Schwerdtner, Angelika Czerwinski, Jessica Fritsche, Christiane Jenewein-Stille, Mareike Menz, Karin Peltner, Jürgen Schacht, Niklas Schmidt, Catarina Windolph und Jens Auberg proben seit Oktober letzten Jahres die neue Komödie und lachen schon jetzt über die teilweise skurrilen Situationen, die Dialoge und ihre herrlich überzogenen Charaktere. Unterstützt werden sie dieses Jahr durch die Souffleusen Hanna Menz und Lennart Basse.

 

Doch jetzt zum Inhalt von „Kneipentheater“: Wer kennt sie nicht, die Kneipe „Zum trunkenen Kuckuck“ in dem kleinen Dorf im Weserbergland? War sie früher einmal der allabendliche Treffpunkt vieler Dorfbewohner, so leidet sie heute wie fast alle kleinen Gasthäuser unter ausbleibender Kundschaft. Das Besitzerehepaar Friederich und Walburga Stelzebach hat sich damit abgefunden, dass sich nur noch selten Gäste in ihre Kneipe verirren. So geben sich die Beiden inzwischen anderen Beschäftigungen hin: Walburga ist eine leidenschaftliche Köchin, deren experimentelle Küche jedoch wenig Anklang findet. Ihr Mann Friederich hingegen hat den CB-Funk als Hobby für sich entdeckt. Und sollte doch mal ein Gast erscheinen, so hat der Student Jeremy, der sich als Aushilfskellner ein paar Euro dazuverdient, die Aufgabe, sich um ihn zu kümmern.

 

Doch diese Idylle wird plötzlich vollkommen durcheinander gebracht, als Friederich über den Funk erfährt, dass sich ein Gauner-Trio in der Gegend aufhalten solle und die Polizei diesem bereits auf der Spur sei. Und schon taucht ein seltsamer Gast nach dem nächsten im „trunkenen Kuckuck“ auf, was den armen Jeremy ziemlich ins Schwitzen bringt. Angefangen von Frau Koschitzki, die sich in einem Dauerzustand der Trunkenheit befindet, über das Ehepaar Ronald und Elvira Ammergold, die sich beide recht merkwürdig verhalten. Welche Rolle spielen die drei Frauen Beatrix Bracklage, Dolores Düttchen und Mandy Mückerich, die unterschiedlicher nicht sein können? Selbst eine undurchsichtige Geschäftsfrau namens Gitta von Spatz und Sylvio Pirol, ein Unternehmer aus Wien, erscheinen auf einmal in dem Dorfgasthaus. Die beiden Stelzebachs und Jeremy sind ziemlich überfordert – aber zumindest Jeremy fühlt sich durch Mandys Anwesenheit entschädigt…

 

Die Zuschauer können über das nun folgende „Kneipentheater“ herrlich lachen, geht es doch um seltsame Gerichte, eine neue Biersorte, undurchsichtige Charaktere, ungeahnte Enthüllungen, etwas Liebe und viel Geld. Wie sich am Ende alles auflöst, sei an dieser Stelle selbstverständlich noch nicht verraten.

 

Die Mitspieler von McTON e.V. und die Mitglieder des Kulturfördervereins Stahle e.V. freuen sich schon jetzt, zahlreiche treue Fans und viele neue Gäste als Publikum zu begrüßen, wenn sich im September siebenmal der Vorhang für „Kneipentheater“ heben wird.

 

Die Aufführungstermine sind: Freitag, 15.09.17 um 19.30 Uhr, Samstag 16.09.17 um 19.30 Uhr, Sonntag 17.09.17 um 16.30 Uhr, Dienstag 19.09.17 um 19.30 Uhr, Freitag, 22.09.17 um 19.30 Uhr, Samstag 23.09.17 um 19.30 Uhr und Sonntag 24.09.17 um 16.30 Uhr.

 

Weitere Infos erhalten Sie unter www.mcton-theater.de und unter www.stahle.de .

 


Plötzlich Trubel in der Dorfgaststube
Kneipentheater 2017
14.2.2017
Täglicher Anzeiger Holzminden

Wer kennt sie nicht, die Kneipe „Zum trunkenen Kuckuck“ in einem kleinen Dorf im Weserbergland? Leider teilt sie das Schicksal vieler Dorfgaststätten in letzter Zeit: Die Gäste bleiben weg. Und so haben das Besitzerehepaar Friederich und Walburga Stelzebach viel Muße, sich um andere Dinge zu kümmern und auch der als Aushilfskellner eingestellte Student Jeremy freut sich über das leicht verdiente Geld. Doch plötzlich ändert sich alles: Mit einem Schlag wollen fünf Gäste gleichzeitig Zimmer im „trunkenen Kuckuck“ beziehen und bringen so das ruhige Leben der drei deutlich durcheinander. Zum Anderen gibt es auch noch Gerüchte über eine Gaunerbande, die in der Gegend ihr Unwesen treiben soll. Und auch noch andere, dubiose Besucher erscheinen auf einmal im „trunkenen Kuckuck“ und sorgen wahrhaftig für ein wahres Kneipentheater!

15.9 - 19.30 Uhr
16.9 - 19.30 Uhr
17.9 - 16.30 Uhr
19.9 - 19.30 Uhr *
22.9 - 19.30 Uhr
23.9 - 19.30 Uhr
24.9 - 16:30 Uhr
Ort: Kulturscheune Stahle http://www.mcton-theater.de/


© Täglicher Anzeiger Holzmindenvom 3.Mai 2016

 


Sinnlosigkeit mit System: Wer nicht spurt, hat verspielt - eine Hamelner Theaterinszenierung

 

Hameln (kar). Sie haben ein schweres Stück mit Bravour auf die Bühne gerbacht: die 15 Darsteller des Young Stage Ensembles am Hamelner Theater. Am Freitag erlebte "Eine tödliche Gemeinschaft", ein Stück, das Niko Jedicke als Gesellschaftsparabel frei nach Motiven von Roman Pierson schrieb und mit den jungen Darstellern als Spiel im Spiel inszenierte, seine bejubelte Premiere. Was so großartig an der Inszenierung war und was das Young Stage Ensemble geleistet hat, lesen Sie in der Dewezet.


"Eine tödliche Gemeinschaft": Jugendliche proben im Hamelner Theater

 

 

Hameln (kar). Sie proben unter Hochdruck. Täglich. Szene für Szene. Das Stück, das sich die 10- bis 15-jährigen Mitglieder des Young Stage Ensembles am Hamelner Theater vorgenommen haben, hat es in sich, verlangt den Darstellern einiges ab. Niko Jedicke inszeniert mit den 15 jungen Schauspielern "Eine tödliche Gemeinschaft", frei nach der Vorlage "Wolken" von Ramon Pierson. Er hat die spannungsgeladene Geschichte als Spiel im Spiel neu geschrieben. Am Freitag, 6. Juli, ist Premiere im Hamelner TAB.

 

http://www.dewezet.de/portal/kultur/lokale-kultur_Eine-toedliche-Gemeinschaft-Jugendliche-proben-im-Hamelner-_arid,441774.html


Aktuelles Kultur

Wenn auch die Zeit käuflich wird

Foto: nls

 

 

Von Richard Peter

Hameln.  Eine Uraufführung – sozusagen: eine Weltpremiere. Und das in der Rattenfängerstadt. Damit endet allerdings das Weltläufige. Wird lokal. Denn da stehen keine Profis auf, vor und hinter der Bühne, hier haben junge Leute mit der Theaterpraktikantin Jana Böttjer ein Stück erarbeitet und engagiert auf unsere Bühne auf der Bühne, das TAB gebracht.
 Ein spannendes Thema – eben erst in einer Vielzahl unterschiedlichster Artikel in der Dewezet abgehandelt: Zeit. Was passiert eigentlich mit Zeit – die man hat oder nicht hat? einspart? verlorene Zeit? Aber wie kann Zeit verloren gehen? Zeit verrinnt – lässt sich nicht speichern, nicht aufbewahren für Notzeiten. Ein überraschender Einstieg: „Ich stehle Ihnen Ihre Zeit“ – und das Angebot: „Wir kaufen Zeit“. 60 Stunden als Anfangsgebot. Und zentral: „Wie Juliana ihre Zeit verkauft“ – auch der Titel des Stücks. Und zunächst hat Juliana Zeit – sitzt stoisch am Tisch, während das Publikum am Donnerstagnachmittag seine Plätze im TAB einnimmt. Ein Spiel auf Zeit, mit Zeit und um Zeit. Zeitlos fast auch, wenn Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mitspielen. Und eine Agentin, die Zeit kauft um sie zu verkaufen. Auch Abgas-Zertifikate lassen sich handeln.
 Da ist eine Erzählerin und ein Mädchen, das die Uhr symbolisiert. Zeit im Zeitraffer und immer wieder neu beleuchtet. Jana Böttjer hat eine erstaunlich klar strukturierte Geschichte inszeniert mit höchst konzentrierten Darstellerinnen.
 Vor Beginn der Vorstellung durfte man kleine Zettel ziehen. Auf meinem stand: „Unsere Zeit ist so aufregend, dass man die Menschen eigentlich nur noch mit Langeweile schocken kann“ (Beckett). Das könnte fürs Theater gelten – ganz allgemein. Aber nicht für diese sehr schöne, ungeschockte Aufführung, die zuletzt glatt 25 Minuten einspart. Ob die vielleicht schon vorweg verkauft wurden?

http://www.dewezet.de/portal/kultur/lokale-kultur_Wenn-auch-die-Zeit-kaeuflich-wird-_arid,344452.html

 


Aktuelles Bodenwerder

Diese Schüler bestechen durch ihr Engagement

Bodenwerder (dy). „Ihr habt es super gemacht und euch prima präsentiert“, lobte Samtgemeindebürgermeister Joachim Lienig die Schüler, die im Rathaus die Urkunden für den Preis „Schulförderprogramm des Bürgerstiftungsfonds Bodenwerder“ entgegennehmen konnten. Die Jugendlichen hatten sich für das Schulförderprogramm, das die Haupt-, Real- und Münchhausenschule zusammen mit dem Bürgerstiftungsfond Bodenwerder und der Sparkasse Weserbergland ins Leben gerufen hat (wir berichteten), beworben.
 Für ihr unterschiedlichstes Engagement wurden die Schüler ausgezeichnet und erhalten Förderungen bis zu 300 Euro pro Kopf. Insgesamt sind es 1800 Euro, die den sieben Schülern für besondere Ausgaben bis zum Ende des Schuljahres 2011 zur Verfügung stehen. Wilfried Geschke, Kassenlehrer der 10. Klasse, weiß beispielsweise, dass sein Schüler Lukas Kriegel (16) aus Rühle sich sehr für einen Schweißlehrgang interessiert und sein Fördergeld gerne für diesen Lehrgang und seinen gezielten Berufswunsch einsetzen möchte. Sefika Palabiyik (16) aus Heinsen wird für besonders engagierte und zielorientierte Mitarbeit mit der Perspektive, den Hauptschulabschluss zu erreichen sowie für ein starkes Bemühen, sprachliche Kompetenzen zu verbessern, ausgezeichnet. Die Jüngste, die in dieses gestartete Schulförderprogramm mit einbezogen wurde, ist Saskia Lutze (14) aus Ottenstein. „Saskia ist sehr leistungsorientiert und engagiert in sozialen Aufgaben“, lobte Dr. Claudia Erler; Dennis Düsterwald (15) aus Hehlen wurde für eine hervorragende Bewerbung und ruhiges und überzeugendes Auftreten gelobt sowie Jessica Fritsche (16) aus Bodenwerder für besonders engagiertes schulisches Mitarbeiten, um ihren Abschluss zu erreichen. Bei den Realschülern sind es Eric Beinhold (15) aus Hameln und Alexander Meyer (16) aus Salzhemmendorf, die für besonderes Engagement die Förderung erhalten. Eric engagiert sich in der Nachmittagsbetreuung an der Papenschule in Hameln ehrenamtlich und Alexanders Interesse gilt dem Computer und diese Kenntnisse gibt er hilfsbereit seinen Klassenkameraden weiter.